Kreisjagdverband Nordwestmecklenburg e.V.

 

Willkommen auf der Homepage des Kreisjagdverbandes NWM e.V.

 

 

 

Liebe Weidgenossinnen, liebe Weidgenossen,

zwar dreht sich aktuell noch alles im um das Corona-Virus, ein weiteres Virus hat nun unser Schwarzwild in Deutschland erreicht.

Der DJV informiert unter https://www.jagdverband.de/erster-asp-fall-deutschland-bestaetigt

Für uns bedeutet das erst einmal, dass wir um so intensiver in unsereen Revieren unterwegs sind, um eventuelle Verdachtsfälle sehr schnell zu lokalisieren und damit eine Ausbreitung in unserem Bundesland frühzeitig verhindern. Dr. Aldinger vom Landkreis NWM hat folgende Information und Bitte an der Jägerschaft des Landkreises:

„nun ist leider das passiert, womit wir schon länger rechnen mussten. Brandenburg meldete letzte Woche die amtliche Feststellung der Afrikanische Schweinepest bei einem Wildschwein. Der Tierkörper befand sich bereits in einem stark verwesten Zustand (sprich für eine ungünstige Seuchenlage).Der Fundort liegt im Landkreis Spree-Neiße (Gemeinde Schenkendöbern) und ca. 6 km (Luftlinie) von der deutsch-polnischen Grenze entfernt. Die Distanz zwischen dem Fundort und der Landesgrenze zu MV beträgt ca. 140 km Luftlinie. Brandenburg versucht jetzt das umzusetzen, was auch in Rahmenplan MV dokumentiert ist.

Insoweit verweise ich auf die PI von Herrn Minister Backhaus, auch wenn ich mir sicher bin, dass wir längst alle sensibilisiert sind. Die Festlegungen die wir zur Beprobung von Fallwild getroffen haben bleiben somit aktuell (https://www.nordwestmecklenburg.de/de/allgemeine-informationen-zur-afrikanischen-schweinepest.html)

Ein ungelöstes Thema sind Wildsammelstellen, ich zitiere mich mal selbst aus der Mail vom 22.11.2019: „Ich gehe nicht davon aus, dass die ASP schnell zu uns nach NWM kommt, falls aber doch, dann muss insbesondere die kanalisierte Untersuchung von Schwarzwild in Wildsammelstellen organisiert werden. Hierzu stehen im Kreis gegenwärtig vier größere nutzbare Wildsammelstellen, wenn ich die landesforstlichen Einrichtungen mitzähle, zur Verfügung. Das könnte unter Umständen nicht reichen, so dass auch auf vorhandene private Wildkühlzellen zurückgegriffen werden müsste. Hierfür bitte ich alle Hegeringe mal eine Erhebung durchzuführen und mir die möglichen Einrichtungen (mit Kapazität) zu benennen, möglichst bis zum 15.01.20120.

Die Nutzung/Vermarktung von Wild ist hiervon abhängig. Ist ein solches kanalisiertes Verfahren (Strecken, Annahme, Beprobung, Freitestung, Abgabe zum Eigenverbrauch) nicht umsetzbar, dann bliebe nur die Variante Abschuss und Entsorgung über Annahmestellen.“

Für die Erntejagden, die auf den Maisäckern aktuell laufen, bitte ich um die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen. Grundsätzlich ist nur von erhöhten Ansitzen aus die Jagd am aktuell abgeernteten Feld zulässig. Ein probates Mittel ist auch das Absetzen der Fernwechsel zur Erntezeit.

Weidmannsheil

 

Renee Pollak

Vorsitzender Kreisjagdverband

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